Als Jesus hörte, dass Johannes ausgeliefert worden war, kehrte er nach Galiläa zurück. Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali. Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist
Neulich ist mein Enkelsohn künstlerisch tätig gewesen. Mit intensiven, dunklen Filzstiften. Leider nicht auf einem Blatt Papier, sondern auf der Esszimmerwand, dem nagelneuen Stuhl und dem Tisch.
„Wir müssen uns mal zum Bierchen treffen!“ „Ich schaue bald bei dir vorbei.“ „Ich ruf‘ dich demnächst an…“ Wer kennt sie nicht, diese Sprüche? Oder genauer: Wer hat solche Sätze nicht selber schon öfters rausgehauen? Gut gemeint alles, zweifellos. Aber dann auch in die Praxis umgesetzt?
Die offizielle Weihnachtszeit neigt sich ihrem Ende zu – nachdem am 6. Januar die Hl. Drei Könige erschienen sind, darf guten Gewissens der Christbaum abgeleert und die Krippe wieder verräumt werden. Aber jedes Jahr frage ich mich dann, was von Weihnachten eigentlich bleibt.
Als Raunächte bezeichnet man die zwölf Nächte zwischen dem Weihnachtstag und dem Dreikönigstag. Sie entstanden wohl aus der Differenz zwischen Sonnen- und Mondjahr, das ergibt 11 Schalttage. Angeblich sind in dieser Zeit nicht nur die Naturgesetze außer Kraft, es stehen auch die Tore zur Geisterwelt offen.
In der Regel freue ich mich auf Advent und Weihnachten. Es sind Zeiten, wo mir Menschen, denen ich im Leben begegne oder begegnet bin, sehr nahe sind. Ich schaue gerne in meine Adressdatei, denke an viele, schreibe Weihnachtsbriefe – und habe dabei den Wunsch und die Hoffnung, dass sie alle eine schöne, menschlich gelingende und von Gott gesegnete Zeit erleben.
Ich bin verwundert und besorgt: in der Adventszeit organisiert die Katholische Hochschulgemeinde in Nürnberg seit Jahren die Weihnachtsbaumaktion. An einem Dutzend Standorten werden Bäume oder Tannengestecke aufgestellt, an denen kleine Kärtchen mit Weihnachtswünschen hängen: Hygieneartikel und ähnliches.
Beispiellose 900 Milliarden Dollar haben die Tesla-Aktionäre Elon Musk neulich an Vergütung gewährt. Nun, wir leben ja in einer neuen Epoche von gigantischem Reichtum. Wenige Überreiche können über alle bestimmen, ohne jemals von einer Bevölkerung oder einem Parlament dafür legitimiert worden zu sein.
Manchmal sagt eine Geschichte mehr als viel Erklärungen. Dies wusste auch Sokrates, der vor „Gelaber“ oder „Plappern“ warnen wollte. Vielleicht hilft die Geschichte, innezuhalten und darauf bedacht zu sein, achtsam miteinander umzugehen.