Dieses Jahr feiern wir den 2. Advent am 8. Dezember und deshalb verschiebt sich einfach das Hochfest „Mariä Empfängnis“ auf den 9. Dezember – vermutlich fällt das den meisten Leuten aber gar nicht auf, es wird ja - zumindest bei uns - nicht durch einen Feiertag gewürdigt.
Wussten Sie, dass die Rhön, weil sie so dünn besiedelt und deswegen vergleichsweise schlecht beleuchtet ist, zu den wenigen Gebieten in unserem Land gehört, wo man noch einen richtig tollen Sternenhimmel sehen kann. Deshalb wurde die Rhön 2014 zum „Sternennationalpark“ erklärt.
Derzeit steht das Hochwasser auf den Plätzen und in den Straßen Venedigs, Schneetreiben in Südtirol verursacht Murenabgänge und Lawinen, ein Auto wurde verschüttet… All das sind besorgniserregende Nachrichten für Menschen, die davon betroffen sind.
Noch nicht im Amt, und schon wird kübelweise rechte Hetze über das neue Nürnberger Christkind ausgeschüttet. Benigna Munsi hat auf ihre Art auf die Provokationen geantwortet: „Mir tun Menschen mit solchen Ansichten leid“, hat sie gesagt. Das ist ein großer Satz für eine 17-Jährige in dieser Situation.
Es ist doch eine Crux, dass Jesus für seine Botschaften keine näheren Ausführungsbestimmungen erlassen hat. So ist der Interpretation, der Behauptung und der falschen Schlüsse immer wieder Tür und Tor geöffnet.
Nehme ich den einfarbigen oder gestreiften Pullover? Fleisch oder Fleischersatz? Eine solche Entscheidung beeinflusst ja gleich das Klima, wie wir ja Gottseidank wissen! Groß oder klein, viel oder wenig, schwarz oder weiß? Wir müssen uns den ganzen Tag und unser ganzes Leben entscheiden, was wir tun.
Ein Rechtsextremist will in Halle eine Synagoge stürmen, um Menschen jüdischen Glaubens zu töten. Gottlob gelingt ihm das nicht. „Aus Frust“ erschießt er dann halt vor der Synagoge zwei Menschen.
Ein willkommener Feiertag war der Tag der deutschen Einheit letzte Woche, vor allem, weil er vielen Arbeitnehmern einen Brückentag ermöglichte. Für die Berufsschüler, die ich am Freitag im Unterricht hatte, gab‘s natürlich keinen Brückentag – noch ärgerlicher, wenn der Betrieb oder die Praxis am Freitag zu hatte!
Draußen ist Sturm. Auf der Terrasse hat es schon ein paar Pflanzen umgelegt. So ein Sturm kann sehr unangenehm sein, weil er vieles durcheinanderwirbelt und manchen Baum entwurzelt. Ein starker Wind kann aber auch helfen, auszufegen, Stellen aufzuzeigen, die instabil sind, die schon lange bröseln oder morsch sind und kann das Dickicht auslichten.
Leitbilder waren vor Jahren ein „Muss“ insbesondere für karitative Einrichtungen. Bisweilen hängen sie noch, schön gerahmt, im Foyer. Als ich im Sommer Eltern von kleinen Kindern besuchte, machte ich eine Entdeckung.