Beispiellose 900 Milliarden Dollar haben die Tesla-Aktionäre Elon Musk neulich an Vergütung gewährt. Nun, wir leben ja in einer neuen Epoche von gigantischem Reichtum. Wenige Überreiche können über alle bestimmen, ohne jemals von einer Bevölkerung oder einem Parlament dafür legitimiert worden zu sein.
Manchmal sagt eine Geschichte mehr als viel Erklärungen. Dies wusste auch Sokrates, der vor „Gelaber“ oder „Plappern“ warnen wollte. Vielleicht hilft die Geschichte, innezuhalten und darauf bedacht zu sein, achtsam miteinander umzugehen.
Der November hat etwas Nachdenkliches. Das Licht wird weniger, vieles wirkt stiller, und manchmal spüren wir deutlicher, was uns beschäftigt: Erlebnisse, die nachklingen; Menschen, die fehlen; Fragen, die noch offen sind.
Vielleicht gehört es einfach zum Leben…. Das Sich-Gedankenmachen, das Grübeln, das Nachdenken. Wenn ich mal grüble, dann zieht mich das immer ziemlich runter.
Nein, ich mag es absolut nicht, mit zwei Krücken herumzulaufen. Und ja, Gartenarbeit mag ich auch nicht mehr. Warum? Weil letztere schuld ist am ersten: Zwei dieser fiesen Brombeerranken wickeln sich beim Heckeschneiden unbemerkt um mein rechtes Bein und schon zieht‘s mir die Füße weg.
Ende Oktober /Anfang November häufen sich Feiertage: der Reformations-tag (in neun Bundesländern) und Allerheiligen (in fünf Bundesländern). In meiner Kindheit war allerdings der Weltspartag wichtiger, weil es in der Sparkasse für das Ausleeren der Sparbüchse immer ein kleines Geschenk gab.
Der Herbst färbt die Blätter, in der Sonne leuchten sie in allen Farben. Nebel und Kühle erinnern mich daran, dass Veränderung Teil des Lebens, auch meines Lebens ist.
Mit diesen Zeilen habe ich noch ein wenig gewartet, weil ich mir nicht sicher war, ob die Geiseln der Hamas wirklich alle freikommen. Im Geist stehe ich mit den Angehörigen der Geiseln auf dem „Platz der Geiseln“ in Tel Aviv und warte, warte, warte.
Vor kurzem hieß es „10 Jahre – Wir schaffen das“. Zehn Jahre sind vergangen, seit dieser Satz von Angela Merkel in aller Munde war, sei es anerkennend, sei es kritisch, sei es ablehnend. Und tatsächlich hatten sich damals unsagbar viele Menschen engagiert, Deutschunterricht gegeben, Unterkunft zur Verfügung gestellt, notwendige materielle Unterstützung gegeben.
Hellmut Stern (geb. 1928 in Berlin, gest. 2020 in Berlin) bezeichnete sich selber als leidenschaftlichen Kosmopolit. Seine Geschichte und die seiner jüdischen Familie, die er in seiner Autobiographie „Saitensprünge“ niedergeschrieben hat, hat mich berührt.