An der Erzählung vom barmherzigen Samariter spricht mich der Schluß an: „Am andern Morgen holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme.“ (Lukasevangelium, Kapitel 10, Vers 35). Ich empfinde diese Haltung als Ausdruck großer Klarheit.
Die alten Helden sterben: Ich gebe zu, es hat mich getroffen, als ich von Schimanskis Tod gehört habe. Und kurz darauf stirbt auch noch Bud Spencer… Ich erinnere mich, wie ich regelmäßig vor dem Fernseher saß, wenn Götz George als Ruhrpott-Bulle im Sonntags-Tatort höchst eigenwillig mit Ganoven aufräumte.
Das ist ein heißer Kandidat für das Unwort des Jahres 2016: Brexit, dieses Kunstwort, das den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union bezeichnet. Viel wurde im Vorfeld geschrieben und spekuliert, bis sich die Briten dann am 23. Juni tatsächlich für den Austritt entschieden.
Heute möchte ich einfach nur leben. Ich muss an einen Text von Papst Johannes XXIII. denken: „Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.“
Während ich mich hinsetzen will, um ein paar Zeilen als geistlichen Impuls zu schreiben, kommt die Nachricht, dass eine Mitarbeiterin viel zu früh verstorben ist. Wir werden – wie viele andere Menschen in ähnlichen Situationen – von ihr Abschied nehmen.
Die ganzen Feiertage und großen liturgischen Zeiten liegen hinter uns, und mit den Jüngern könnte man jetzt gut fragen: „Und nun?“. Was bleibt denn jetzt, wo Jesus nicht mehr da ist? Was machen wir denn jetzt, wo er uns nicht mehr alles erklärt und vorlebt.
In dieser Woche begehen Katholikinnen und Katholiken das Fronleichnamsfest. Seinen Ursprung hat dieses Fest in der im 12. Jahrhundert sich stark entfaltenden Verehrung des Altarsakraments.
Mit dem Pfingstfest beginnt im Kirchenjahr eine neue Zeit, die Zeit der Kirche. Nach den Feiern der großen Glaubensfeste, zunächst dem Weihnachtsfest und bald darauf dem Osterfestkreis mit 40-tägiger Vorbereitungs-Zeit und 50-tägigem Festcharakter, der mit dem Pfingstfest nun endete, kommt für uns die Zeit der Bewährung.
Ein Blick in die Zeitungen offenbart eine eigentümliche Tonlage, die in unserem Zeitgeschehen zum Klingen kommt. Ein Amerikaner mit präsidialen Ambitionen verkündet wöchentlich aufs Neue die Ideen seiner Politik, in dem er beständig verkündet: ich werde alles besser machen, und an mir kommt keiner vorbei.
Kennen Sie die Chemtrail-Theorie? Sie besagt folgendes: Flugzeuge versprühen im Auftrag von Staaten Chemikalien, um Wetter und Klima zu ändern, Menschen zu vergiften oder anderweitig Einfluss auf das Weltgeschehen zu nehmen… Eine jener typischen Verschwörungstheorien eben, die die Welt zu „erklären“ helfen, ohne Kenntnis von ihr haben zu müssen.