Wie kann aus Verschlossenheit, Abschottung und Angst etwas anderes entstehen, als Feindschaft und Gewalt? Vor dieser Frage stehen wir als Gesellschaft heute mehr denn je. Denn in unserer Zeit zeigt sich etwas Paradoxes: obwohl wir derart noch nie miteinander vernetzt waren, erleben wir uns immer mehr voneinander getrennt.
Seit ein paar Wochen findet man an vielen Orten des Erzbistums Bamberg, besonders in den Städten, Plakate einer aufwändig konzipierten Imagekampagne. Auf ansprechenden Bildern werden freundliche, empathischen und fröhliche Menschen gezeigt oder Zeichen, wie eine Taufe oder eine Eheschließung.
Ein uralter Kalenderspruch kommt mir in letzter Zeit immer wieder in den Sinn: „Gesundheit schätzt man erst, wenn man sie verloren hat.“ Warum ist das so? Warum schätzt man etwas häufig erst dann, wenn es nicht mehr da ist?
Schon wieder Prüfungszeit … In dieser Woche starten die bayerischen Abiturienten in ihre schriftlichen Prüfungen und auch etliche Ausbildungsberufe schreiben jetzt ihre Abschlussprüfungen.
Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte wird Bayer 04 Leverkusen deutscher Fußballmeister. Und das fünf Spieltage vor dem Saisonende. Hat man je solche Freude gesehen nach einem Fußballspiel?
Am Sonntag nach Ostern gab es im Gottesdienst den Bericht, dass Jesus den Aposteln erschienen war, aber Thomas nicht zugegen war. Als die Apostel dem Thomas berichteten, dass ihnen Jesus begegnet sei, meinte er: „Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.“
Es gibt zwei Osterzeiten. Es gibt die Osterzeit der Kirchenlieder: fröhlich, jubelnd, triumphal. Der Tod ist überwunden, der Sieg errungen. Und dann gibt es die Osterzeit der Evangelien: ratlos, abwartend, manchmal froh, aber etwas verhalten.
Ich starte zur Abwechslung mal mit MI, Menschliche Intelligenz. Als die Idee einer Menschlichen Intelligenz aufkam, zunächst viel Für und Wider - wen wundert es. Begeisterte Befürworter, jedoch Skepsis und Bedenken, sogar Warnung vor Gefahren andererseits.
Oscar Romero war ein konservativer Priester. Er galt als unkritisch und loyal gegenüber der Obrigkeit. Als er 1977 zum Erzbischof von San Salvador ernannt wurde, steckte das Land in einer tiefen Krise.
Am Samstag wurde unser neuer Erzbischof Herwig Gössl in sein Amt eingeführt. Viele Menschen kamen nach Bamberg, haben für ihn gebetet und mit ihm zusammen seinen ersten Gottesdienst als Erzbischof von Bamberg gefeiert.