Deutschland hatte vor einem Monat am 3. Oktober seinen Nationalfeiertag begangen. Er ist als Feiertag gedacht anlässlich der Wiedervereinigung einer nach dem Zweiten Weltkrieg geteilten Nation und der Beendigung des diktatorischen Unrechtsstaates DDR.
Ich bin nicht mehr oft in dem kleinen Dorf, wo ich aufgewachsen bin. Bei den seltenen Gelegenheiten führt einer meiner Wege immer zum Friedhof, um meine Eltern zu besuchen, die hier begraben sind. Ich besuche aber auch andere ehemalige Bekannte dort und sehe wer in den letzten Monaten verstorben ist.
Stehen wir als Gesellschaft am Kipppunkt? Diesen Anschein erweckt die Situation angesichts der jüngsten Landtagswahl und des Rechtsrucks, den wir aktuell erleben.
Wie reagieren in einer verfahrenen Situation? Was ist da richtig, was ist falsch? Was ist angemessen und was unverhältnismäßig? Unweigerlichen stellen sich in diesen Tagen diese Fragen.
Extreme Positionen kommen an. „Gut gebrüllt, Löwe“, fällt mir da ein. Wer sich am lautesten äußerst und die extremste Meinung vertritt, der kann sich Gehör verschaffen. Als ob es nur darum ginge, genügend Aufmerksamkeit zu erringen.
In einigen US-Bundesstaaten ist künftig Kinderarbeit wieder erlaubt. Begründet wird das auch mit dem Recht auf Freiheit. Also damit, dass Minderjährige das Recht haben sollen, etwas für ihre Familien oder für sich selbst dazuzuverdienen.
„Herr, es ist Zeit, der Sommer war sehr groß …“ Diese Zeilen stammen aus dem Gedicht „Herbsttag“ von Rainer Maria Rilke. Ja, heuer war es extrem heiß. Der Herbst mit angenehmeren Temperaturen lässt viele aufatmen. Ich bin allerdings eher ein Sommer-Fan, ich mag lange warme Abende und überhaupt die Leichtigkeit, wo sich viel draußen abspielt.
Wenn sich am Mittwoch in New York im Rahmen der UN Vollversammlung der Sicherheitsrat trifft, wird es auch darum gehen, wie man den Krieg in der Ukraine beenden kann.
Paulus war ein Jude und kannte die Vielfalt der Gebote, die das Volk Israel über die Jahrhunderte gesammelt und aufgeschrieben hatte: Wie man sich gegen die Eltern oder Nachbarn verhalten soll. Wie man die Fremden im Land des Volkes Israel zu behandeln hat...
02. September, Weltgebetstag zur Bewahrung der Schöpfung. Ich stehe auf dem Bürgersteig in der Nähe der Staatskanzlei in München, wo Aktivist*innen der Letzen Generation die Straße blockieren.