An diesem Sonntag bin ich etlichen gut gekleideten Familien auf dem Weg zur Kirche begegnet. Aha, da haben sie in der evangelischen Nachbarge-meinde wieder Konfirmation. Auch von ihren Firmungen, die gerade waren oder demnächst sind, haben mir mehrere meiner Schülerinnen erzählt.
„Gott nahm den Menschen, setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und behüte.“ Wir finden diesen Text am Anfang der Bibel in Genesis 2,15. Das klingt wie ein Arbeitsauftrag, das „riecht“ nach Arbeit.
Wenn ich in diesen Tagen das Weltgeschehen betrachte, dann weiß ich eher zu sagen, was den Freunden Jesu in seinem Tod widerfährt: Erfahrungen wie das Bombenattentat in Syrien, bei dem an die 60 Kinder ermordet werden;
Unter großem Hallo und Hosianna zieht Jesus in Jerusalem ein. Ist das der Hochpunkt seiner Karriere? Oder ist es der Zeitpunkt seiner größten Einsamkeit? Denn die, die ihm da zujubeln, meinen ja gar nicht ihn.
Wo ist meine Zuversicht geblieben? Oder der Mut? Haben Sie sich das auch schon mal gefragt? In diesen Zeiten kommen uns ja schnell mal Dinge abhanden, die wichtig sind fürs Leben. Wie zum Beispiel der Optimismus oder die Wahrheit.
Wir befinden uns 2017 im Gedenkjahr der Reformation, in der beide Konfessionen zum ersten Mal gemeinsam „feiern“ und besonders um Ökumene bemüht sind. Eine Geschichte über Franz von Assisi mag da hilfreich sein.
„Ist der Herr in unserer Mitte oder nicht?“ (Exodus, Kapitel 17, Vers 7). Diese Frage treibt die Israeliten um, als sie Ägypten schon hinter sich gelassen haben und das gelobte Land noch nicht erreicht haben. Die Hitze wurde groß und die Wüste anstrengend. Da wurden sie unzufrieden.
Es wirkt ja immer ein wenig simpel, Gespräche oder Texte mit dem Wetter oder den Jahreszeiten zu starten. Ich tu’s trotzdem mal. Einfach, weil es mich freut, dass endlich der Winter vorbei zu sein scheint ( hoffentlich);
Die Fastenzeit hat gerade erst begonnen, Fasten- und Verzichtsvorsätze sind also noch relativ frisch. Die "Klassiker", nämlich der Verzicht auf Alkohol, Süßigkeiten oder Fernsehen, werden häufig genannt, wird nach solchen Vorsätzen gefragt.
"Immer wieder Sonntags kommt die Erinnerung!“ – Erinnern Sie sich? Das war ein Schlager Anfang der 70ger Jahre. Doch wer erinnert sich noch an den Sonntag den 3. März 321? Da verfügte Kaiser Konstantin: Das römische Reich möge am verehrungswürdigen Tag der Sonne ruhen.