Große Beteiligung beim Schweigemarsch des Rates der Religionen Nürnberg gegen die menschenverachtende Gewalt im Iran und weltweit. Zahlreiche Menschen waren am Freitag, 23. Januar 2026, gekommen, um ein sichtbares Zeichen zu setzen. Seit Wochen wird die iranische Zivilgesellschaft mit beispielloser Härte unterdrückt. Bilder und Nachrichten von Gewalt, Massenfestnahmen, systematischen Einschüchterungsversuchen und tausenden Todesopfern gehen um die Welt.
2027 feiert die Partnerschaft zwischen dem Erzbistum Bamberg und der Diözese Thiès im Senegal 20-jähriges Bestehen. Im Vorfeld zu diesem Jubiläum besucht eine zwölfköpfige Gruppe mit Mitgliedern aus Bildungs- und Weltkirchenarbeit des Erzbistums Bamberg den Senegal, um einen Eindruck von Land und Leuten zu bekommen.
Wer Dietrich Schwarzer kennenlernen durfte und mit ihm zu tun hatte, konnte einen Mann erleben, der mit außerordentlicher Tatkraft und Weitsicht an den Dingen arbeitete, die ihm wichtig waren. Der von Warmherzigkeit erfüllt war, aber auch stur sein konnte, zuweilen ungeduldig. Dann legte er mit seiner im Alter leicht knorrigen Stimme los, und es dauerte eine Weile, bis sich sein Gemüt wieder beruhigt hatte.
Nervosität war nicht zu spüren, sie waren auch richtig gut vorbereitet und haben ihr Anliegen hervorragend vertreten: 14 Sternsingerinnen und Sternsinger aus der Pfarrei St. Stefan in Nürnberg-Zerzabelshof traten bei den Neujahrskonzerten der Nürnberger Symphoniker am 5. und 6. Januar in der Meistersingerhalle auf.
„Das Heilige Jahr hat uns gezeigt, wie viel Hoffnung in unserem Alltag steckt“, resümiert Stadtdekan Andreas Lurz nach einem Jahr Aktionen und Initiativen, darunter auch einige in Nürnberg. „Mitten in unserer Stadt setzen sich Menschen ein, damit Hoffnung wachsen kann.“
Die Grenze zwischen dem Erzbistum Bamberg und dem Bistum Eichstätt ändert sich. Der Vatikan entsprach dem Wunsch von Erzbischof Herwig Gössl und des damaligen Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke, die Anfang des Jahres eine Anpassung der Grenze an die pastorale Praxis beantragt hatten.
„In der Heiligen Nacht, an Weihnachten, kommt Gott nicht mit Macht und Fülle, sondern verletzlich, klein, angewiesen auf menschliche Nähe. Er kommt als schutzloses Kind zu den Menschen.“ Mit diesen Worten wendet sich der Katholische Stadtdekan Andreas Lurz an Weihnachten an die Nürnbergerinnen und Nürnberger. Er ermutigt dazu, Wendepunkte im eigenen Leben nicht an großen, bedeutenden Ereignissen festzumachen, sondern nach dem Bescheidenen, oft Unscheinbaren zu schauen.
Die Idee war es, an Weihnachten ein generationenübergreifendes Projekt zu machen, das besonders jenen Menschen Freude bereiten soll, die sich vielleicht alleine fühlen. Deshalb hat die Katholische Jugendstelle Süd gemeinsam mit dem BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) die Postkarten-Aktion „Freudenfunken“ ins Leben gerufen.
Nach über 1800 Einsätzen als Notfallseelsorger verabschiedete sich Diakon Andreas Stahl Anfang Dezember mit einem feierlichen Gottesdienst aus dem Dienst. Als Beauftragter des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk Nürnberg war er knapp 24 Jahre Koordinator der ökumenischen Notfallseelsorge in der Stadt Nürnberg.
„So viele Geschenke gab es noch nie“, freut sich Hochschulseelsorgerin Bettina Hornung. Nach drei Wochen Weihnachtsbaumaktion sind auch in diesem Jahr wieder viele kleine Päckchen abgegeben worden: insgesamt etwa 2470 - knapp 1000 mehr als im Vorjahr. Sie wurden an dreizehn verschiedenen Standorten in Nürnberg von Studierenden, Mitarbeitenden aus Lehre und Verwaltung und Menschen, die sich der Aktion verbunden fühlen, gepackt.