In dieser Woche ist es wieder so weit, in Bayern beginnt die Schule und unzählige Kinder laufen mit gelben Signaljacken und Mützen durch die Straßen. Nun heißt es Schreiben, Lesen und Rechnen zu lernen sowie sich auf ein selbständiges Leben und Beruf vorzubereiten.
Auch in unserer Arbeit dreht sich Vieles um Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Es wird einfach leichter, wenn die Arbeit schneller und effizienter wird. Und auch wenn man nicht mehr alles selbst machen muss. Aber: Wo bleiben die Erfahrungen?
Mal ehrlich: Wer käme je auf die Idee, von Schnecken etwas zu lernen? Schnecken bewegen sich mit einer Höchstgeschwindigkeit von drei Metern pro Stunde. Sie verschlafen einen ganzen Tag, ohne, dass davon die Welt untergeht. Sie halten in regelmäßigen Abständen ein Nickerchen, das gut zwanzig Minuten dauert.
Gerade ist wieder so eine richtig heiße Woche, die Temperaturen klettern auf über 30 Grad und in meiner Wohnung kühlt es zumindest tagsüber kaum ab. Aber ich will mich nicht beschweren, schließlich ist Sommer und ich habe Ferien – da darf es gern warm sein.
Die Leichtigkeit des Sommers Auch wenn die Tage schon wieder länger werden und der Herbst aus der Ferne zu grüßen scheint, wir spüren sie noch, die Leichtigkeit des Sommers, die uns sanft durch diese Tage trägt. Es fühlt sich an, als würde die Welt etwas leichter atmen, als würde uns jeder Sonnenstrahl daran erinnern, loszulassen, was auf uns lastet. Das macht das Herz frei, die Schritte leichter und den Blick hoffnungsvoll.
Als Kind habe ich oft den Hinweis meiner Mutter bei Streit gehört: „Der Klügere gibt nach!“ Damals leuchtete mir ansatzweise dieser Satz als Aufforderung ein, doch endlich Ruhe zu geben. Aber ich fand diesen Satz gleichzeitig blockierend, weil ich den Hintersinn so verstand: „Wer weiter macht, ist der Dümmere!“
Wie realistisch ist unser Blick auf die Welt? Immer häufiger denke ich darüber nach, wie wir die Welt, die wir wahrnehmen selbst durch unsere Wahrnehmung gestalten. An irgendeinem Punkt fängt jemand an, sich darüber zu äußern, wie schlecht „die Leute“ sind...
Von der Heiligen Birgitta von Schweden wird berichtet, dass sie im Jahre 1303 in Uppsala geboren wurde und aus einer der einflussreichsten Familien Schwedens stammt.
Viele bereiten sich auf die Sommerferien vor. Die einen fahren ans Meer, andere in die Berge. Wieder andere machen sich mit dem Fahrrad auf den Weg, oder schließen sich einer Reisegruppe an, welche fremde Länder erkundet.
Schon wieder Sonnenwende, schon wieder werden die Tage kürzer: Das halbe Jahr ist um. Am Horizont taucht bereits wieder Weihnachten auf, bevor man so richtig ein Gefühl für den Sommer entwickeln konnte… Woran liegt es, dass die Zeit immer schneller zu rasen scheint?