Sommersonnenwende, sonnige Tage, laue Nächte und eine Europameisterschaft, bei der sich nicht nur das deutsche Team ordentlich schlägt, sondern es auch eine Freude ist, die Spiele der sogenannten Außenseiter anzuschauen. Das hat etwas Leichtes, solche Zeiten möchte man festhalten.
In der Bibel wird von der Kraft des Samen gesprochen: Der Bauer sät und dann vertraut er, dass aus den kleinen Samen – etwa dem Weizenkorn oder noch kleiner: dem Senfkorn – über die Wochen und Monate etwas wird: ein goldgelbes Feld von kostbarem Weizen oder ein Senfbaum, in dem – wie die Bibel das poetisch formuliert –- sich die Vögel sammeln und ihre Lieder pfeifen.
Jetzt rollt er wieder, der Fußball: Europameisterschaft! Noch dazu im eigenen Land. Die Euphorie ist zuletzt ja tatsächlich gewachsen, nachdem die deutsche Elf wider Erwarten ein paar nette Spielchen hingelegt hat.
Fronleichnamsfest Ende Mai in Nürnberg mit...: mehrsprachigem (!) Gottesdienst. Die Idee, verschiedene „Ausländischen Missionen“ dieses Jahr den Gottesdienst am Jakobsplatz gestalten zu lassen, war einfach gut. Dadurch konnten diese einmal von einer breiteren kirchlichen Öffentlichkeit wahrgenommen werden.
„Ankreuzen für Demokratie, Menschenrechte, Vielfalt – wählen gehen.“ Das stand auf einem Sticker, den die Katholischen Stadtkirche und das Evang.-Luth. Dekanat Nürnberg gemeinsam veröffentlicht haben. Wir haben diesen Sticker auf hunderte Briefe geklebt.
Wie kann aus Verschlossenheit, Abschottung und Angst etwas anderes entstehen, als Feindschaft und Gewalt? Vor dieser Frage stehen wir als Gesellschaft heute mehr denn je. Denn in unserer Zeit zeigt sich etwas Paradoxes: obwohl wir derart noch nie miteinander vernetzt waren, erleben wir uns immer mehr voneinander getrennt.
Seit ein paar Wochen findet man an vielen Orten des Erzbistums Bamberg, besonders in den Städten, Plakate einer aufwändig konzipierten Imagekampagne. Auf ansprechenden Bildern werden freundliche, empathischen und fröhliche Menschen gezeigt oder Zeichen, wie eine Taufe oder eine Eheschließung.
Ein uralter Kalenderspruch kommt mir in letzter Zeit immer wieder in den Sinn: „Gesundheit schätzt man erst, wenn man sie verloren hat.“ Warum ist das so? Warum schätzt man etwas häufig erst dann, wenn es nicht mehr da ist?
Schon wieder Prüfungszeit … In dieser Woche starten die bayerischen Abiturienten in ihre schriftlichen Prüfungen und auch etliche Ausbildungsberufe schreiben jetzt ihre Abschlussprüfungen.
Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte wird Bayer 04 Leverkusen deutscher Fußballmeister. Und das fünf Spieltage vor dem Saisonende. Hat man je solche Freude gesehen nach einem Fußballspiel?